Wasserdichtigkeit von Lamellendächern: Technik-Ratgeber
Wasserdicht wird ein Lamellendach erst, wenn geschlossene Lamellen, Entwässerung und Gefälle als System funktionieren. Wir zeigen, worauf es technisch ankommt.

Wann ist ein Lamellendach wirklich wasserdicht?
Beschattung oder echte Überdachung?
Ein einfaches Beschattungssystem lenkt Sonne, ist aber nicht automatisch für Regen ausgelegt. Ein Lamellendach bildet in geschlossener Stellung eine geschlossene Dachfläche und führt Wasser kontrolliert ab.
Bei PREMLUX werden Aluminiumprofile, Dichtungen, Gefälle und Entwässerung als zusammenhängendes System geplant. So gelangt Regen gezielt in integrierte Rinnen und weiter zu den Fallrohren.

Drei Faktoren entscheiden über die Dichtigkeit
Überlappende Profile und definierte Tropfkanten unterbrechen den Wasserfilm und führen ihn in die vorgesehene Rinne.
Erst in vollständig geschlossener Stellung greifen die Lamellen definiert ineinander. Teiloffen bleibt der Regenschutz eingeschränkt.
Ein geplantes Gefälle führt Wasser selbstständig zu den Entwässerungskanälen und weiter zu den Fallrohren ab.

Das Wasser braucht einen definierten Weg
Geschlossene Lamellen sammeln Regen und leiten ihn in integrierte Rinnenkanäle der Seitenprofile. Von dort fließt das Wasser durch die Pfosten zu den Fallrohren ab.
Tropfkanten und Dichtungen helfen dabei, den Wasserfilm an den Fugen zu unterbrechen. Auch Kanalquerschnitt und Fallrohr müssen zur Dachfläche passen, damit bei stärkerem Regen kein Rückstau entsteht.
PREMLUX integriert die Entwässerung direkt in die Aluminiumprofile. Ausgeführte Lösungen finden Sie in unseren Referenzprojekten.
Lamellendach mit Entwässerung oder
einfaches Beschattungssystem?
| Kriterium | Lamellendach | Beschattungssystem |
|---|---|---|
Hauptfunktion | Beschattung und Regenschutz | Vor allem Beschattung |
Wasserdichtigkeit | Geschlossene, überlappende Lamellen | Kein verlässlicher Regenschutz |
Entwässerung | Integrierte Kanäle bis zum Fallrohr | Keine gezielte Wasserableitung |
Seitenwindschutz | Optional mit Glas- oder Seitenelementen | Meist offen |
Nutzung bei Regen | Bei geschlossenen Lamellen möglich | Deutlich eingeschränkt |
Konstruktion | Pulverbeschichtetes Aluminium, maßgeplant | Je nach System unterschiedlich |
Seitenregen und Wind gezielt reduzieren
Seitenelemente erweitern den geschützten Außenraum
Glasschiebewände oder feststehende Glasfüllungen können die Wetterseiten schließen und lassen sich optisch auf das Lamellendach abstimmen.
Auch Seitenblenden, Sonnenschutz und in die Profile integrierte LED-Beleuchtung lassen sich ergänzen. Damit wird aus der reinen Überdachung ein deutlich geschützterer Außenbereich.

Material und Montage müssen zusammenpassen
Pulverbeschichtetes Aluminium bleibt maßhaltig, quillt nicht auf und schützt dadurch die präzise Überlappung der Lamellen über lange Zeit.
Gefälle, Dichtungen, Verbindungsprofile und Fallrohranschlüsse müssen korrekt eingestellt sein. Auch Schnee- und Windlasten werden standortbezogen berücksichtigt.
Regenschutz entsteht aus dem Zusammenspiel
Ein Lamellendach ist dann zuverlässig gegen Regen ausgelegt, wenn Lamellengeometrie, geschlossener Winkel, Gefälle und Entwässerung zusammen funktionieren.
PREMLUX verbindet maßgefertigte Aluminiumprofile mit integrierter Entwässerung, projektbezogener Planung und fachgerechter Montage.
Profilgeometrie und Abmessungen werden projektbezogen geplant.
Regenwasser wird kontrolliert über Rinnen und Fallrohre abgeführt.
Planung, Aufmaß und Montage werden als zusammenhängendes Projekt umgesetzt.

Über 2.500 zufriedene Kunden in NRW
- DIN EN 13561: Außenjalousien und Rollläden, Leistungsanforderungen.
- DIN EN 1991-1-3 und DIN EN 1991-1-4: Schnee- und Windlasten als Einwirkungen auf Tragwerke.
- Landesbauordnung NRW (BauO NRW): Genehmigungspflicht von Terrassenüberdachungen.
- Gesamtverband Deutscher Metallhandwerk (GDM): Fachregeln Aluminiumbau.
- PREMLUX interne Fertigungs- und Montagedaten, Content-Team.
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Häufig gestellte Fragen
Ja, wenn die Lamellen geschlossen ineinandergreifen und das Entwässerungssystem ausreichend dimensioniert ist. Entscheidend sind Überlappung, Rinnenkanäle und ein freier Ablauf zum Fallrohr.
Ein Lamellendach übernimmt zusätzlich Regenschutz und Entwässerung. Deshalb sollte nicht nur der Anschaffungspreis, sondern auch der zusätzliche Funktionsumfang verglichen werden.
Die Konstruktion muss auf die örtliche Schneelast ausgelegt sein. Dafür werden Rahmen und Profile projekt- und standortbezogen geplant.
Das hängt von Größe, Ausführung und dem konkreten Bauvorhaben ab. Die örtlichen Vorgaben sollten deshalb vor der Umsetzung geprüft werden.
Pulverbeschichtetes Aluminium rostet nicht wie Stahl und bleibt formstabil. Das ist wichtig, damit Lamellen und Dichtungen dauerhaft präzise zusammenarbeiten.
Ja. Glasschiebewände oder feststehende Glasfüllungen können ergänzt werden. Ideal ist es, solche Erweiterungen bereits bei der Planung zu berücksichtigen.
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