ZIP-Screens oder Senkrechtmarkisen für Pergolen | PREMLUX
ZIP-Screen oder normale Senkrechtmarkise? Wir zeigen, welche Lösung bei Wind, Sichtschutz, Insekten und Nachrüstung die besseren Voraussetzungen bietet.

ZIP-Screen oder normale Senkrechtmarkise?
Für offene Lagen ist ZIP meist die robustere Lösung
Beim ZIP-Screen läuft der Tuchrand seitlich fest in einer Führungsschiene. Dadurch bleibt das Tuch ruhiger und der seitliche Lichtspalt entfällt. Eine klassische Senkrechtmarkise ist einfacher aufgebaut und meist günstiger, reagiert aber empfindlicher auf Seitenwind.
Für geschützte Terrassen kann die normale Ausführung ausreichen. Bei windoffenen Grundstücken, Pergolen oder Terrassenüberdachungen bietet die ZIP-Führung mehr Reserven und Komfort.

Drei Punkte entscheiden über die passende Lösung
Der seitliche Tuchrand bleibt in der Führungsschiene fixiert. Das reduziert Flattern und verhindert, dass das Tuch leicht aus der Führung gedrückt wird.
Je offener die Terrasse liegt, desto wichtiger wird eine stabile Führung. In geschützten Innenhöfen kann eine normale Senkrechtmarkise genügen.
Der Stoff bestimmt, wie viel Licht, Durchsicht und Sichtschutz erhalten bleiben. Kleine Öffnungsfaktoren bieten meist mehr Abschirmung.
ZIP-Screen oder normale
Senkrechtmarkise?
| Kriterium | ZIP-Screen | Normale Senkrechtmarkise |
|---|---|---|
Tuchführung | Seitlich fest in der ZIP-Führungsschiene | Klassische Führung mit mehr seitlichem Spiel |
Windstabilität | Deutlich stabiler; im zugrunde liegenden Produktbeispiel bis 80 km/h | Bei stärkeren Böen häufig früher einfahren |
Seitlicher Abschluss | Kaum Lichtspalt, geschlossener Rand | Seitlicher Spalt bleibt konstruktionsbedingt möglich |
Insekten & Sicht | Geschlossener Rand unterstützt Insekten- und Sichtschutz | Weniger dicht an den Seiten |
Nachrüstung | Möglich, aber Profil, Verankerung und Feldmaß müssen passen | Einfacher aufgebaut, je nach Bestand leichter umzusetzen |
Preis & Einsatz | Höherer Preis, besonders sinnvoll an offenen Standorten | Günstiger und für geschützte Lagen oft ausreichend |

Warum die ZIP-Führung bei Seitenwind Vorteile hat
Bei einem ZIP-Screen wird das Tuch seitlich über ein Reißverschluss-Prinzip in der Führungsschiene gehalten. Dadurch kann es deutlich weniger flattern oder aus der Führung gedrückt werden.
Der Ausgangsentwurf nennt für ein zugrunde liegendes ZIP-System eine Windstabilität bis 80 km/h. Solche Angaben gelten immer für das jeweilige geprüfte System, die Abmessungen und die fachgerechte Montage.
Für offene Grundstücke im Ruhrgebiet oder in Ostwestfalen und für freistehende Pergolen ist diese stabilere Führung besonders sinnvoll. Entscheidend bleibt die konkrete Einbausituation.
1–3 % oder 5 % Öffnungsfaktor?
Weniger offene Fläche im Gewebe bedeutet in der Regel stärkeren Wärme-, Blend- und Sichtschutz. Im Ausgangsentwurf wird dieser Bereich als besonders wirksam beschrieben.
Mehr Licht und Durchsicht bleiben erhalten. Dafür ist der Screen von außen weniger blickdicht. Farbton und Stoff sollten deshalb nach gewünschter Wirkung gewählt werden.
Nachrüsten oder von Anfang an integrieren?
Bei der Nachrüstung müssen Konstruktion und Steuerung zusammenpassen
Bestehende PREMLUX Aluminium-Pergola: Das verbaute System ist bekannt und kann gezielt auf passende Screens geprüft werden.
Fremdsystem oder Holz: Profilbreite, Befestigung und zusätzliche Windlast müssen vor Ort geprüft werden. Bei Holz kann ein passendes Adapterprofil notwendig sein.
Steuerung: Funkmotor, Smart-Home-Anbindung und je nach System auch Solarlösungen sind möglich. Bei Neubauten lässt sich die Technik direkt sauber in die Konstruktion integrieren.
Bei einer neuen Pergola oder Terrassenüberdachung ist die Integration von Anfang an meist die sauberste Lösung.

Die Windlage entscheidet stärker als der Preis
Für windoffene Terrassen und Pergolen ist der ZIP-Screen meist die technisch robustere Lösung. Die seitliche Führung hält das Tuch stabiler und schließt den Rand deutlich besser.
Eine normale Senkrechtmarkise bleibt eine sinnvolle, günstigere Alternative für geschützte Standorte. Stoff, Öffnungsfaktor und Steuerung sollten in beiden Fällen zur gewünschten Nutzung passen.
ZIP-Führung bietet mehr Stabilität und Alltagstauglichkeit bei Seitenwind.
Der geschlossene seitliche Rand reduziert Lichtspalt und offene Fugen.
Profile, Verankerung, Feldmaße und Motorisierung werden projektbezogen abgestimmt.

Über 2.500 zufriedene Kunden in NRW
- Energiesparhaus-Forum: Nutzererfahrungen zu ZIP-Senkrechtmarkisen und Öffnungsfaktoren.
- Deutscher Wetterdienst und DIN EN 13561: Wind und Windlastklassen bei Außenmarkisen.
- ZIP-Screen Produktinformation aus dem Ausgangsentwurf: Angaben zur seitlichen Führung und Windstabilität.
- PREMLUX Produkt- und Projektdaten: Maßanfertigung, Planung, Montage und Nachrüstung.
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Häufig gestellte Fragen
ZIP-Screens sind durch die seitliche Führung deutlich windstabiler als klassische Senkrechtmarkisen. Wie viel Wind eine konkrete Anlage aushält, hängt vom jeweiligen System, den Abmessungen und der Montage ab.
ZIP beschreibt das Reißverschluss-Prinzip der seitlichen Tuchführung. Der Tuchrand läuft fest in der Führungsschiene und kann dadurch weniger flattern oder herausspringen.
1–3 % bieten meist stärkeren Sicht- und Wärmeschutz. 5 % lassen mehr Licht und Durchsicht zu. Die passende Wahl hängt davon ab, wie offen oder blickdicht der Screen wirken soll.
Grundsätzlich ja. Vorher müssen Profilbreite, Verankerung, Feldmaße und die zusätzliche Windlast der geschlossenen Tuchfläche geprüft werden.
Je nach eingesetztem System sind Funksteuerung, Smart-Home-Anbindung und auch Solarlösungen möglich. Gerade bei Nachrüstungen kann Solar den Verkabelungsaufwand reduzieren.
In der Regel ja. Dafür ist sie bei Seitenwind weniger stabil und schließt seitlich nicht so vollständig. Für geschützte Standorte kann sie trotzdem eine sinnvolle Lösung sein.
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