Schneelast berechnen für Ihren Standort.
Schneelastzone, Geländehöhe und Schneelast auf dem Dach in kN/m² und kg/m² – kostenlos für jede Adresse in Deutschland. Dazu Formel, Tabellen und die wichtigsten Grundlagen zu Schneelastzonen und Statik von Überdachungen.
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Erfahrung

Wie viel Schnee muss Ihre Überdachung tragen?
Die Schneelast ist eine standortabhängige Einwirkung auf ein Bauwerk. Deutschland ist dafür in Schneelastzonen eingeteilt. Die Zone allein reicht für die konkrete Planung jedoch nicht immer aus: Auch Geländehöhe, Dachgeometrie und örtliche Sonderbedingungen können relevant sein.
Geben Sie Postleitzahl, Ort oder die vollständige Adresse ein. Der Rechner ermittelt die amtliche Schneelastzone, die Geländehöhe und die Schneelast auf Boden und Dach. Eine vollständige Adresse ermöglicht eine genauere Höhenzuordnung.
Schneelast an Ihrem Standort
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Schneelast auf der Dachfläche
Schneelast der Zone
Schneelast auf dem Boden
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Schneelast ist regional sehr unterschiedlich.
Deutschland ist in unterschiedliche Schneelastzonen eingeteilt. Sie bilden eine wichtige Grundlage dafür, welche Schneelast an einem Standort bei der Planung einer Überdachung berücksichtigt werden muss. Die Zone allein bestimmt den tatsächlichen Wert jedoch nicht vollständig. Je nach Standort können unter anderem die Geländehöhe und besondere regionale Regelungen zu einer höheren anzusetzenden Schneelast führen.
Schneelastzone
Sie liefert die regionale Grundlage für die Ermittlung der charakteristischen Schneelast am Boden.
Geländehöhe
Je nach Zone kann die Höhe des Standorts den anzusetzenden Wert deutlich beeinflussen.
Vom Boden auf das Dach
Für die Dachplanung wird nicht einfach nur der Zonenwert übernommen. Unter anderem Dachform und Dachneigung beeinflussen die Lastverteilung.
Von der Schneelastzone zur tatsächlichen Dachbelastung.
Der Standort wird einer amtlichen Schneelastzone zugeordnet. Lokale Ausnahmen und besondere Zuordnungen können dabei wichtiger sein als eine rein optische Einschätzung anhand einer Deutschlandkarte.
Die charakteristische Schneelast am Boden kann von der Höhe über dem Meeresspiegel abhängen. Zwei Orte derselben Zone können deshalb unterschiedliche Werte für die Vorplanung ergeben.
Schnee wirkt auf einem Dach nicht unabhängig von seiner Geometrie. Neigung, Dachform und mögliche Schneeanhäufungen müssen bei der Bemessung berücksichtigt werden.
Höhere angrenzende Bauteile, Dachversprünge oder besondere Geometrien können örtlich zu Schneeanhäufungen führen. Solche Situationen benötigen eine individuelle Betrachtung.
Je größer die Spannweiten und Lasten, desto wichtiger werden Profilquerschnitte, Träger, Sparren und Pfostenabstände für die sichere Lastabtragung.
Ein Online-Rechner kann die Vorplanung unterstützen. Er ersetzt aber keinen projektspezifischen Standsicherheitsnachweis oder die Prüfung besonderer baulicher Situationen.
Standortdaten direkt prüfen
Was aus der Schneelastzone für die Dachfläche wird.
| Kriterium | Bedeutung | Einordnung / Beispiel |
|---|---|---|
Bodenschneelast · sₖ | Die charakteristische Schneelast am Boden wird in kN/m² angegeben. | 0,85 kN/m² entsprechen anschaulich rund 85 kg/m². Dieser Bodenwert ist noch nicht automatisch die Last auf der Dachfläche. |
Formbeiwert · μ | Für die Dachfläche wird unter anderem ein Formbeiwert berücksichtigt. | Bei einfachen Dachformen mit geringer Neigung kann beispielsweise μ = 0,8 maßgebend sein. Der tatsächlich anzusetzende Wert hängt von Dachgeometrie und Lastfall ab. |
Geländehöhe | Innerhalb derselben Schneelastzone kann die Geländehöhe zu einer höheren charakteristischen Schneelast führen. | Deshalb berücksichtigt der PREMLUX Schneelastzonen-Rechner neben der amtlichen Zonenzuordnung auch die möglichst genaue Höhe des Bauorts. |
Vereinfachtes Beispiel Zone 2 | Bei 0,85 kN/m² Bodenschneelast und μ = 0,8 ergibt sich 0,68 kN/m². | Das entspricht ungefähr 68 kg/m² auf der Dachfläche. Das Beispiel dient nur dem Verständnis und ist kein statischer Nachweis. |
Mit zunehmender Höhe kann die Schneelast deutlich steigen.
Die Schneelastzone bleibt dabei grundsätzlich die regionale Zuordnung. Innerhalb einer Zone kann sich der anzusetzende Bodenwert jedoch abhängig von der Geländehöhe erhöhen.
Ein Beispiel aus den vorliegenden Planungsunterlagen verdeutlicht den Effekt: Für Schneelastzone 2 wird als Basiswert 0,85 kN/m² genannt. Für einen Standort auf 347 m Höhe ergibt das dort verwendete Höhenmodell etwa 1,03 kN/m² beziehungsweise rund 103 kg/m² Bodenschneelast. Bei μ = 0,8 wären das im vereinfachten Dachfall etwa 0,82 kN/m² beziehungsweise 82 kg/m².
Wichtig: Solche Beispielwerte erklären das Prinzip. Für ein konkretes Bauvorhaben müssen die tatsächlich geltenden Regeln der jeweiligen Zone, der exakte Standort und mögliche Sonderregelungen geprüft werden.
Schneelast berechnen: Formel und Tabelle.
| Zone | Formel für sₖ (A in m) | Mindestwert |
|---|---|---|
Zone 1 | sₖ = 0,19 + 0,91 · ((A + 140) / 760)² | 0,65 kN/m² |
Zone 1a | 1,25 × Wert der Zone 1 | 0,81 kN/m² |
Zone 2 | sₖ = 0,25 + 1,91 · ((A + 140) / 760)² | 0,85 kN/m² |
Zone 2a | 1,25 × Wert der Zone 2 | 1,06 kN/m² |
Zone 3 | sₖ = 0,31 + 2,91 · ((A + 140) / 760)² | 1,10 kN/m² |
Tabelle: Bodenschneelast sₖ nach Geländehöhe (kN/m²)
| Geländehöhe | Zone 1 | Zone 1a | Zone 2 | Zone 2a | Zone 3 |
|---|---|---|---|---|---|
bis 250 m | 0,65 | 0,81 | 0,85 | 1,06 | 1,10 |
300 m | 0,65 | 0,81 | 0,89 | 1,11 | 1,29 |
400 m | 0,65 | 0,81 | 1,21 | 1,52 | 1,78 |
500 m | 0,84 | 1,04 | 1,60 | 2,01 | 2,37 |
600 m | 1,05 | 1,32 | 2,06 | 2,58 | 3,07 |
700 m | 1,30 | 1,63 | 2,58 | 3,23 | 3,86 |
800 m | 1,58 | 1,98 | 3,17 | 3,96 | 4,76 |
1.000 m | 2,24 | 2,80 | 4,55 | 5,68 | 6,86 |
Werte gerundet. 1 kN/m² entspricht rund 102 kg/m². Für die Dachfläche wird sₖ zusätzlich mit dem Formbeiwert μ multipliziert, bei Dachneigungen bis 30° gilt μ = 0,8. In einzelnen Hochlagen der Zone 3 können die zuständigen Behörden höhere Werte festlegen. Die Tabelle dient der Orientierung und ersetzt keine statische Berechnung.
Schneelast für meinen Standort berechnenNicht jede Dachfläche ist ein einfacher Regelfall.
Neben der gleichmäßig betrachteten Schneelast können lokale Situationen deutlich höhere Beanspruchungen verursachen. Gerade bei Terrassendächern am Gebäude sind angrenzende Dachflächen und Höhenversprünge deshalb wichtig.
Hauswand & Höhensprung
Schließt eine Überdachung an ein höheres Gebäude oder eine höhere Dachfläche an, kann sich Schnee im Anschlussbereich anhäufen. Verwehter oder von einer darüberliegenden Dachfläche abrutschender Schnee kann lokal zu deutlich höheren Lasten als im einfachen Regellastfall führen.
Wandanschluss
Zusätzliche Beanspruchungen wirken nicht nur auf die Eindeckung. Auch Sparren, Wandanschlussprofil und Befestigung müssen die auftretenden Kräfte aufnehmen und sicher in den tragenden Baukörper übertragen.
WDVS & Untergrund
Bei gedämmten Fassaden darf die Befestigung nicht einfach in der Dämmschicht enden. Die konkrete Anschlusslösung muss zum vorhandenen Wandaufbau passen und Kräfte sicher in einen geeigneten tragenden Untergrund einleiten.
In den hierfür ausgewiesenen Gebieten wird die normale Schneelastbetrachtung durch einen zusätzlichen außergewöhnlichen Lastfall ergänzt.
In den vorliegenden Planungsinformationen wird hierfür ein Faktor von 2,3 auf die Bodenschneelast beschrieben. Bei 0,85 kN/m² wären das beispielsweise 1,955 kN/m² als außergewöhnlicher Bodenwert. Bei einem vereinfachten Formbeiwert μ = 0,8 entspräche dies rund 1,56 kN/m² beziehungsweise etwa 156 kg/m² auf der Dachfläche.
Dieser außergewöhnliche Lastfall ersetzt nicht den regulären Schneelastfall und verändert auch nicht die amtliche Schneelastzone. Er ist eine zusätzliche Bemessungssituation, die nur dort anzusetzen ist, wo die entsprechende Sonderregel tatsächlich gilt.
Schnee belastet das ganze Tragwerk.
Schnee belastet die Dachfläche durch sein Gewicht. Je nach Standort, Höhe und Dachgeometrie ergeben sich unterschiedliche Bemessungssituationen.
An Hauswänden, Höhensprüngen und Dachrändern kann sich Schnee anhäufen oder durch Wind verwehen. Diese Bereiche werden bei der Bemessung gesondert betrachtet.
Entscheidend ist, dass die maßgebenden Kräfte über Dach, Sparren, Träger, Pfosten und Anschlüsse bis in Fundament und Baugrund sicher weitergeleitet werden.
Vom Standort zur passenden Konstruktion.
Der Online-Check ist ein erster Schritt. Für ein konkretes Projekt werden die standortbezogenen Einwirkungen mit den tatsächlichen Maßen, dem gewählten System und der Einbausituation zusammengeführt. Ob Ihr Vorhaben zusätzlich eine Genehmigung braucht, erklären wir im Beitrag Terrassendach-Genehmigung in NRW.
Adresse, Schneelastzone, Geländehöhe und weitere relevante Standortbedingungen erfassen.
Breite, Tiefe, Höhen, Anschlusssituation, Untergrund und gewünschte Ausstattung aufnehmen.
Profile, Träger, Pfosten, Befestigungen und weitere konstruktive Details auf das Projekt abstimmen.
Die geplante Konstruktion entsprechend der projektspezifischen Vorgaben fachgerecht umsetzen.

Eine Überdachung ist ein Gesamtsystem.
Vom Schnee bis in den Baugrund:
Standort → Schneelast → Dachfläche → Sparren → Träger → Pfosten bzw. Wandanschluss → Befestigung/Fundament → Baugrund.
Überdachungen, geplant für Ihren Standort




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Häufige Fragen zur Schneelast
Die Schneelast wird zunächst über die amtliche Schneelastzone des Standorts eingeordnet. Zusätzlich können die Geländehöhe, örtliche Sonderregelungen und die konkrete Dachgeometrie Einfluss auf den anzusetzenden Wert haben. Der PREMLUX Schneelastzonen-Rechner dient dabei als erste Orientierung für die Vorplanung.
Nein. Die Schneelastzone bildet die regionale Grundlage für die charakteristische Schneelast am Boden. Für die Dachfläche müssen weitere Einflüsse berücksichtigt werden, zum Beispiel Dachform, Dachneigung und besondere Situationen wie Schneeanhäufungen.
Mit einer vollständigen Adresse lässt sich der Standort genauer zuordnen und die Geländehöhe präziser bestimmen. Das ist wichtig, weil sich die anzusetzende Schneelast innerhalb derselben Schneelastzone je nach Höhenlage unterscheiden kann.
Nein. Der Schneelastzonen-Rechner ist eine unverbindliche Orientierung und unterstützt die Vorplanung. Für ein konkretes Bauvorhaben müssen Standort, Abmessungen, Konstruktion, Befestigung und besondere örtliche Bedingungen projektbezogen geprüft werden.
Zuerst wird die charakteristische Schneelast am Boden sₖ bestimmt – aus der Schneelastzone und der Geländehöhe des Standorts (Formeln siehe Tabelle oben). Für die Dachfläche wird sₖ mit dem Formbeiwert μ multipliziert; bei Dachneigungen bis 30° ist μ = 0,8. Beispiel Zone 2 auf 300 m Höhe: sₖ ≈ 0,89 kN/m², auf dem Dach ≈ 0,71 kN/m² (rund 73 kg/m²). Unser Rechner erledigt diese Schritte für Ihre Adresse automatisch. Für die Bemessung einer Konstruktion ist eine statische Berechnung nötig.
Die Schneelastzone richtet sich nach dem Verwaltungsgebiet und ist in der Zonenkarte zu DIN EN 1991-1-3/NA festgelegt. Geben Sie im Rechner oben Ihre Postleitzahl, Ihren Ort oder Ihre Adresse ein: Er zeigt Ihnen die amtliche Zone und berücksichtigt zusätzlich die Geländehöhe.
Die Zonen 1a und 2a kennzeichnen Gebiete mit erhöhter Schneelast. Dort gelten die 1,25-fachen Werte der Zone 1 bzw. der Zone 2.
1 kN/m² entspricht rund 102 kg/m². Vereinfacht wird oft mit 100 kg/m² gerechnet. Angaben in Pascal lassen sich genauso umrechnen: 1.000 Pa = 1 kN/m². Eine Angabe von 5.400 Pa entspricht also 5,4 kN/m² bzw. rund 550 kg/m².
Das hängt stark von der Schneeart ab: Frischer Pulverschnee wiegt etwa 30 bis 100 kg pro Kubikmeter, gesetzter Altschnee rund 200 bis 400 kg und nasser Schnee bis zu etwa 800 kg. Deshalb wird die Schneelast für die Planung nicht über die Schneehöhe, sondern über die genormten Werte für den Standort bestimmt.
Einen pauschalen Wert gibt es nicht. Die Tragfähigkeit hängt vom System, den Profilen, der Spannweite, dem Pfostenabstand und der Eindeckung ab. Entscheidend ist, dass die Überdachung für die Schneelast an ihrem Standort ausgelegt ist. Ermitteln Sie die Schneelast mit unserem Rechner und lassen Sie sich zur passenden Konstruktion beraten.
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